1. Dan-Prüfung, Claudia und Frank

Urkunden

Urkunden

 

Der lange Weg begann im Januar 1997.

Wir haben viele Phasen unserer Entwicklung erlebt. Viele liebe Menschen kommen und gehen sehen. Meister Uwe hat uns immer wieder ermuntert weiter zu machen, Lehrgänge zu besuchen und bei anderen Meistern Unterricht zu nehmen. Er hat uns mit seiner persönlichen Art in den Bann des Aikidos gezogen. Wir waren – und sind es immer noch – begeistert von der geschmeidigen Art seiner Bewegungen. Wir begannen regelmäßig Donnerstags abends nach Herne zu Meister Horst Glowinski zufahren. Er hat uns maßgeblich geprägt. Bis zur 1. Kyu-Prüfung hat „Horst“ (mit Ausnahme der 3. Kyu-Prüfung, diese wurde von Meister Frank Mercak abgenommen) uns in der Zeit begleitet. Es folgten unzählige Lehrgänge bei nationalen und internationalen Meistern.

Im Sommer 2011 beschlossen Claudia und ich uns auf die Dan-Prüfung vorzubereiten. Wir hatten noch keine Vorstellung was das für uns bedeutet. Der erste DVL mit Meister Hubert Luhmann war ein besonderes Erlebnis. Jetzt war der Funke zu einem Feuer geworden. Immer öfter fuhren wir Samstags nach Gelsenkirchen und Sonntags zum freien Training nach Herne. Unzählige Stunden verbrachten wir mit den Basistechniken, immer wieder korrigierte uns Horst, den wir fragten ob er uns auf die DAN-Prüfung vorbereiten würde. Ab diesem Tag begannen wir täglich zu Trainieren. Neben dem normalen Training welches wir hielten, verbrachten Claudia und ich viele Abende und Sonntage in der Halle. Unsere Schüler, die Kinder und Jugendlichen als auch die Erwachsenen, haben das gesamte Programm bis zum 1. Dan mittrainiert.

So verging die Zeit bis zum 12.10.2013, unser Termin in Hannover, wie im Fluge. Am Morgen des Prüfungstages hatten wir uns bei Uwe getroffen. Er fuhr uns nach Hannover. Wir hatten beschlossen, dass es besser sei uns fahren zu lassen. Am schönen Maschsee angekommen, trafen wir zusammen mit zwei weiteren Prüflingen in der Sporthalle der Waldorfschule ein. Sehr angespannt und voller Tatendrang wurden wir vom Bundestrainer Alfred Heymann, seiner Frau Edith und Roland Nemitz begrüßt. Alfred verstand es sofort uns unsere Nervosität zu nehmen. „Wir machen das hier ganz ruhig zusammen“ waren seine warmen Worte. Nach den organisatorischen Dingen ging es los. Wie so oft durfte Claudia, die einzige Frau an diesem Morgen, beginnen. Wir hatten im Vorfeld beschlossen die Prüfung, wie die anderen auch, gegenseitig zu absolvieren. Die Techniken wurden von Roland Nemitz angesagt. Ich hatte keine Gelegenheit zu überlegen, da Roland neue Techniken schon während ich noch rollte ansagte. Claudia zeigte das Kyu-Programm sehr souverän. Nach einer kurzen Pause durfte ich zeigen was wir gelernt hatten. Nachdem wir alle vier mit der Überprüfung durch waren, konnten wir die Kata zeigen. Nach so vielen Jahren des Trainings fanden wir unsere Form und zeigten das, was Horst uns beigebracht hatte. Die Dan-Techniken verlangten nochmals volle Aufmerksamkeit. Mit Dynamik und voller Überzeugung ließen wir einander über die Tatami rollen. Zum Abschluss griff Randori-Uwe erst Claudia und danachmich an.

Nach diversen unterschiedlichen Angriffen und Abwehrtechniken beendeten wir unser Randori mit einer Haltetechnik.
Nach drei Stunden durften Claudia, Christian und ich, sowie alle Ukes nach vorne treten. Der Bundestrainer verlas mit Stolz in der Stimme, dass wir drei unsere Prüfung bestanden hatten. Christian zum 2. Dan, Claudia und ich zum 1. Dan. Ich konnte es kaum glauben so fertig waren wir. Voller Freude stellten wir uns zum Gruppenfoto zusammen. Das letzte Mal ohne Hakama… Uwe hatte uns beiden einen sehr schönen schwarzen Gürtel gekauft, welchen er uns nach der Prüfung überreichte. Auch das war in all den Jahren eine schöne Tradition geworden.

Wir werden diese mit in unser Trainerleben übernehmen. Nach dem wir geduscht und umgezogen waren fuhren wir in ein italienisches Restaurant, um den Tag abzuschließen. Vieles wurde besprochen und alte Geschichten erzählt. Wir hatten Zeit.

DANKE

Viele ganz liebe Menschen, die uns in dieser Zeit begleitet hatten und nochimmer begleiten gilt unser Dank. Alle die uns Mut gemacht haben weiter zu Trainieren auch wenn es mal „sehr dunkel im Tunnel“ war, ihr hab uns Licht gemacht. Einen großen Dank auch an unsere Schüler, die geduldig unseren phasenweisen angespannten Zustand mit Humor und Geduld ertragen haben. Ihr habt alles gegeben damit wir trainieren konnten. Schön das Uwe uns auf den Weg gebracht hat.

Vielen Dank euch allen. Claudia und Frank

Aiki-otoshi

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Kote-mawashi

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Irimi-nage

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Juji-Garami

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